
Jetzt hier im Norden Sansibars am Bilderbuchstrand schlechthin. Strahlend weisser, samtigfeiner Sand, tuerkisblaues Meer, glasklar und dismal sogar angenehm erfrischend.
Es ist schon fast zu schoen, weshalb ich eher Fluchtgedanken entwickle, denn ich stehe nicht wirklich so auf die totale Katalogkitschkulisse.
Aber dann ist es doch verfuehrerisch, einfach mal gar nichts zu tun, nur zu lesen, in der Sonne zu liegen und die Cocktailkarte durchzuprobieren. Wie banal.
A propos in der Sonne liegen. Ich hatte schon gehoert, dass man sich auf der Hoehe des Aequators nicht ungeschuetzt in der Mittagshitze in die Sonne legen soll. Hatte mir mal jemand gesagt, oder vielleicht habe ich es auch gelesen. Nicht, dass ich keinen Sonnenschutz mehr haette…
Also, ich lag am ersten Tag ungefaehr eine Stunde in der Mittagssonne und bin jetzt krebsrot, seit drei Tagen, es tut hoellisch weh, zum Glueck nur auf dem Bauch, also auf der Vorderseite, so dass ich doch ganz gut schlafen kann.
Jetzt ist also ganz genau genommen nix mit in der Sonne liegen. Jetzt lese ich in der Bar!
Tja, und da waere ich doch gerne wieder abgereist, aber da ich im Moment an kein Geld komme, bin ich auf Ariane angewiesen (Freundin aus Frankreich), die mir bis Montag ueber die Runden hilft und Geld vorstreckt. Und die moechte gerne noch hier bleiben.
Und ganz schlecht ist es hier ja doch nicht. Also habe ich stattdessen mit dem Trainingsprogramm fuer Kilimandscharo begonnen: Joggen, Schwimmen, Gymnastik. Ich will nicht an mangelnder Fitness scheitern, wenn ich da naechste oder uebernaechste Woche am Berg haenge.
Dieser Blogeintrag wird wohl etwa so anspruchsvoll und niveauvoll wie der Ort hier. Sorry, demnaechst bemuehe ich mich wieder um geistreichere Beitraege. Zumal es den meisten von euch ja wahrscheinlich eh nervt, dass ich euch mit meinen Traumstrandproblemen auf den Wecker gehe…
Viellicht noch so viel ueber meine naechsten Plaene: Es wird gerade ein bisschen kompliziert, denn ich will moeglichst bald eben Kilimandscharo machen, damit ich nicht doch noch im Regen laufe (und vor allem nix sehe!). Allerdings gibt es in der Kilimandscharo-Region sehr viel ausserdem zu sehen, so dass ich dort wohl noch ein bisschen laenger bleiben moechte.
Und dann ist hier in Sansibar vom 12.2. – 17.2. noch Sauti zu Busara, das groesste Musikfestival Ostafrikas, und das ist auch sehr attraktiv. Wie ich das alles terminlich unterbekomme weiss ich noch nicht, aber das sind meine Plaene fuer den Februar. Vermutlich werde ich doch erst Kili machen und dann nach Sansibar zurueck (fliegen?)
Ich weiss, auch das sind laecherliche Probleme, und jetzt hoere ich auf, weil sich der Ort hier ganz offensichtlich auch auf meine Gehirnzellen auswirkt. Ich kriege grad nichts anstaendiges zusammen. Verzeiht!
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