Donnerstag, 28. August 2008

Kurzer Gruss aus dem Paradies

Ich bin in zwischen in Tofo, ein kleiner, sehr chilliger Ort in der Naehe von Imhambane. Hier kann man es aushalten. Kilometerlanger Sandstrand, sauberes (etwas kaltes Wasser), der grosse Indische Ozean vor der Nase, nette Bars und Restaurants, alles ziemlich sicher und Weisse und Schwarze mischen sich fast natuerlich. (Das ist naemlich hier sonst gar nicht selbstverstaendlich, und so RICHTIG mischen tut man sich auch nicht). War mir gefaellt, ist das die meisten doch sehr angenehm zurueckhaltend sind. WEnn man am Strand liegt und Verkaeufer vorbeikommen, dann erkennen sie doch wenigstens das ca. fuenfte Nein an... und trollen sich auch. Manchmal nicht ohne sich ein "maybe later" versprechen zu lassen - und darauf kommt man dann auch zurueck! Alles nur zu verstaendlich in meinen Augen, gibt es doch bei all der Armut und dem (noch) ziemlich unterentwickelten Stand von Mosambik kaum Arbeitsplaetze und wenn, sind sie schlecht bezahlt. Also versucht jeder irgendwie Handel zu treiben, und wenn man nur mit vier Ananas den ganzen Tag am Strand vorbeispaziert, in der Hoffnung, ein paar Touristen haben doch irgendwann mal Hunger oder zumindest Appetit, oder eines der Restaurants braucht etwas. Andere verkaufen "Kunsthandwerk" unterschiedlichster Art und es muss doch sehr frustrierend sein, wenn die Touristen einfach nur am Strand liegen wollen, lesen, sich ihr Obst am Markt besorgen (dort hat dann jeder etwa 10 Ananas, ein paar Tomaten, vielleicht Salat... ein paar gekuehlte Dosen Softdrinks...) und ansonsten nur ihre Ruhe wollen. Aber ich kann auch schlecht den ganzen Tag essen, nur um die Leute hier zu ernaehren ;-) So rette ich Afrika auch nicht und werde nur fett. Also, sage ich immer nein. Ich koennte es heir wirklich noch etwas laenger aushalten. Nur leider ist heute der Wind so stark, dass ich nicht tauchen gehn kann, wie eigentlich geplant und wenn man am Strand liegt, dann ist man in wenigen Minuten quasi paniert. Sieht lustig aus, hat vielleicht den Effekt eines Peelings, aber echt, der Sand ist ueberall, auch in meiner Huette und in meinem Bett, in der Unterwaesche.. naja, halt einfach ueberall. Aber daran kann man sich gewoehnen. Gestern war in meinem Backpacker Livemusik und ein Barbecue, ich habe sehr nette Portugiesen und natuerlich auch ein paar Mosambikaner kennengelernt. Als Fazit muss ich sagen, ich bin fuer meinen Geschmack eigentlich fast zu wenig allein, ich wuenschte mir manchmal ein bisschen weniger Ablenkung und mehr Ruhe fuer Besinnung und Moeglichkeit der Verarbeitung aller Eindruecke hier. Man muss da echt aufpassen. Also, gestern habe ich so einen Ruhetag eingelegt, und das hat mir sehr gut getan, erst abends war ich dann wieder bereit zum Socialising. Jetzt druecke und kuesse ich alle (die es wollen) back home. Hoffe es geht euch allen gut. Bis zum naechsten Mal!

1 Kommentar:

doris hat gesagt…

liebe eva - christine und ich haben so viel auf uns genommen und uns bei google angemeldet, um dir einen romanlangen kommentar zu schreiben -

und jetzt??
jetzt isser weg!!!
wir sind grün und vor allem blau und jetzt könnmernimmer!!
zu schade
ham dich trotzdem liebpeeppeep
und sind starr vor ehrfurcht .-
so !
montag gibts konferenz aber nicht für dich!!
be happy!!
grüße und küsse deine juliüsse